Jeder kennt es. Ehe man sich versieht, ist der Keller, Abstellraum, oder Dachboden bis zur Decke voll gestellt und spätestens dann ist es an der Zeit mal wieder ordentlich auszumisten. Dies ist jedoch leichter gesagt als getan. Es ist oft schwierig, zwischen das Wichtige und Unwichtige zu unterscheiden; darum haben wir hier einige Tippsmit denen das Entrümpeln leicht gemacht wird!

Zu Beginn gibt es 4 Fragen, die Sie sich zu jedem Gegenstand stellen sollten:

1. Habe ich diesen Gegenstand im letzten Jahr benutzt?
2. Habe ich doppelte oder ähnliche Gegenstände in meinem Haushalt, die den gleichen Nutzen haben?
3. Hat dieser Gegenstand einen sentimentalen Wert für mich?
4. Wenn ich heute einkaufen gehen, würde ich mir diesen Gegenstand wieder kaufen?

1. Erstellen Sie sich einen Plan

Entrümpeln kann überwältigend sein und man weiß gar nicht, wo man am besten anfangen soll. Aus diesem Grund sollten Sie sich einen Plan erstellen, dadurch verlieren Sie nicht den Überblick und wissen genau, was noch auf Sie zukommt.
Beim Erstellen des Plans sollten Sie jeden Raum einzeln durchgehen und priorisieren: Welcher Raum wird Ihnen am meisten Arbeit bereiten, welcher Raum kann im Handumdrehen ausgemistet werden.
Unser Tipp: Fangen Sie mit dem ‘schlimmsten’ Raum an und machen Sie dann mit etwas einfacherem weiter. So haben Sie den größten Teil bereits bewältigt und können sich bei einem Zimmer mit etwas weniger Unrat erholen.

2. Setzen Sie sich realistische Ziele

Natürlich wollen Sie so schnell wie möglich mit allem fertig sein. Unfertige Aufgaben verursachen Unruhe und es kann schwer sein aufzuhören, hat man erst einmal begonnen. Jedoch ist das Entrümpeln einer gesamten Wohnung oder gar Haus keine leichte Aufgabe. Es reicht, wenn Sie sich als Ziel setzen, jeden Tag mindestens eine halbe Stunde in einem Bereich auszumisten. Die alltäglichen Aufgaben sollen ja nicht zu kurz kommen. Außerdem können Sie dadurch täglich etwas von Ihrem Plan streichen, was jedes Mal ein kleiner Erfolgsmoment sein wird.

3. Die Ein-Jahres-Kiste

Es gibt in jedem Haushalt Gegenstände, bei denen Sie nicht deutlich entscheiden können, ob Sie diese noch benötigen. Schnappen Sie sich eine Kiste, beschriften Sie diese mit einem Datum, das ein Jahr in der Zukunft liegt und verstauen Sie die Sachen, bei denen Sie wirklich nicht beurteilen können, ob diese noch nützlich sein könnten.
Wenn Sie nach einem Jahr immer noch Gegenstände in der Kiste, oder eine ganz ungeöffnete Kiste haben, können Sie diese unbesorgt entsorgen. Wenn die Sachen noch im guten Zustand sind, haben Sie natürlich die Möglichkeit sie zu spenden, verschenken oder zu verkaufen.

Ihr Hab und Gut in verlässlichen Händen!

4. Die Wegwerf-, Reparatur-, Verkaufen- und Verschenken-Kisten

Wie bei der Ein-Jahres-Kiste, helfen diese Kategorien Ihnen den Schrott von den Schätzen zu trennen. Beschriften Sie vier Kisten mit den Begriffen “Wegwerfen”, “Reparieren” “Verkaufen” und “Verschenken”. Durch diese Aufteilung wird es Ihnen leicht fallen, den Überblick und die Balance zu behalten.
Wichtig ist jedoch, die Reparaturen-Kiste realistisch zu behandeln. Stellen Sie sich folgende Fragen, bevor Sie Gegenstände dort unterbringen:

  1. Nützt mir der reparierte Gegenstand etwas?
  2. Bin ich in der Lage, den Gegenstand zu reparieren
  3. Was geschieht nach der Reparatur

Durch diese Fragen werden Sie beurteilen können, ob Sie den Gegenstand wirklich benötigen und ob eine Reparatur sinnvoll ist.

5. Vergangenheit loslassen

Ihre Kinder sind bereits ausgezogen und im Keller stehen immer noch Kisten mit Spielzeug oder alten Klamotten? Dann ist es höchste Zeit, die Sachen abholen zu lassen.  Besprechen Sie Ihr Vorhaben mit Ihren Kindern und setzen Sie eine faire Abholfrist. Weisen Sie Ihre Kinder auch darauf hin, dass Sie die Kisten entsorgen werden, wird die Frist nicht eingehalten.

Anders jedoch ist es bei verstorbenen Verwandten oder Partnern. Diese Erinnerungsstücke können beim Verarbeiten des Verlustes helfen und die Erinnerung am Leben erhalten. Sie können aber auch zur Belastung werden und ihnen den Blick nach vorn verwehren. In diesem Fall ist es an der Zeit, sich davon zu trennen. Es mag schwierig sein, sich gerade von Erinnerungsstücken zu trennen, aber es ist auch wichtig, nicht in der Vergangenheit, sondern im Jetzt zu leben.

Fragen Sie Verwandte und Freunde, was Sie als Erinnerung an den Verstorbenen behalten möchten. Das Weggeben fällt leichter, wenn man weiß, dass die Sachen ein neues Zuhause und einen neuen Sinn gefunden haben.

 

6. Um Unterstützung bitten

Es mag Ihnen im ersten Moment sicherlich sinnvoll vorkommen, Ihre vier Wände selbst zu entrümpeln, jedoch ist dies eine nervenaufreibende, zeit- und kostenintensive Aufgabe.

Natürlich ist klingt es im ersten Moment befremdlich ein Umzugsunternehmen als kostengünstigere Variante zu nennen, jedoch werden Sie schnell merken, gerade wenn Sie viele und sperrige Gegenstände entsorgen, dass sich die Benzin- und Entsorgungskosten schnell summieren. Dazu kommt noch der Zeitaufwand des hin- und her Fahrens. Tatsächlich können Sie durch das Engagieren eines professionellen Umzugsunternehmens eine Menge an Zeit, Kosten und Nerven sparen. Sie müssen sich keine Gedanken um fachgerechte Entsorgung, das Mieten eines Transporters oder das Suchen von helfenden Händen machen.

Sammeln Sie die Gegenstände, die Sie nicht selbst entsorgen können und überlassen Sie den Rest den Profis.

 

Entrümpeln leicht gemacht - Keske Umzüge Hannover - Beitragsbild

7. Künftige Unordnung vermeiden

Um das Entrümpeln in der Zukunft so angenehm wie möglich zu machen, können Sie versuchen, die Stauräume möglichst kleinzuhalten. Haben Sie Platz für das Nötigste und ein wenig Luft nach oben. Durch kleine Stauräume lässt sich das unnötige
Sammeln vermeiden und Sie haben immer einen Überblick über Ihre Besitztümer.
Ein weiterer Helfer sind Aufbewahrungslösungen. Von der Kiste bis zur Lochwand, gibt es heutzutage unzählige Möglichkeiten Ihre Besitztümer Platz sparen und sinnvoll zu verstauen.

Wenn Sie sich an diesen einfachen Tipps orientieren, können Sie Ihr Zuhause in kürzester Zeit auf Vordermann bringen.
Also los – entrümpeln Sie Ihr Zuhause und fühlen Sie sich danach wie neugeboren!

Falls Sie bemerken, dass sie Schwierigkeiten haben, sich von Gegenständen zu trennen – auch von solchen, die die meisten Menschen als wert- oder nutzlos betrachten würden, sollten Sie in Betracht ziehen sich von Profis beraten zu lassen.

Die Betroffenen haben Schwierigkeiten, sich von Gegenständen zu trennen – auch von solchen, die die meisten Menschen als wert- oder nutzlos betrachten würden. 

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